Das was da noch kommen wird…
Ich befinde mich zwar noch nicht wirklich am Ende meines Studiums, doch in letzter Zeit kommt in mir immer öfter die Frage nach dem “was kommt danach?” auf. Leider komme ich immer zu dem Entschluss, dass ich es eigentlich nicht weiss. Es kann auch nicht leicht sein, wenn man bedenkt, dass man damit “alles und nichts” machen kann.
In meinem Fall potenziert sich das Ganze durch den Magisterstudiengang der noch mindestens ein Hauptfach abverlangt oder zwei Nebenfächer. Da ich mich für letztere Variante entschied und zwei wirtschaftswissenschaftliche Fächer belege wird der Entscheidungshorizont nicht kleiner. Zugegeben, dass war auch irgendwie gewollt. Nur je weiter ich komme in meinem Studium, umso mehr Frage ich mich: wo wird dies hinführen? Das schlimmste was passieren könnte, wäre die Arbeitslosigkeit. Um attraktiv für Firmen zu werden und gleichzeitig in verschiedene Berufe Einblick zu erhalten macht man unmengen von Praktika.
Ein Traum war und ist es immer noch von mir im politischen Alltagsgeschäft zu arbeiten. - Somit wäre der beste Fall auch genannt. In einem Ministerium oder in einer Fraktion oder gar als Parlamentarier würde ich mich wohlfühlen. Interessant hierfür ist natürlich unsere Bundeshauptstadt Berlin. Aber wie der allgemeine Saarländer so schön sagt, “dehemm is dehemm”. Dass ich jemals in dieses Dilemma geraten würde mich zwischen dem Saarland und der “großen weiten Welt” entscheiden zu müssen, hätte ich mir nie gedacht.
Um bei der guten und nicht bei schlechten Zukunfsmalerei zu bleiben, wäre es schön mit meinem Hobby doch irgendwann Geld verdienen zu können (klar, wer träumt nicht davon!). Mein Hobby ist die aktive Politik. Mit Menschen zu arbeiten und Entscheidungen im Sinne des Bürgers zu treffen, die Richtungsweisend für die Zukunft sind.
Vielleicht ein Traum, vielleicht aber auch nur ein beschwerlicher Weg mit Umwegen. Man wird es in der Zukunft sehen wie es weiter geht. Auf jedenfall werde ich für dieses Hobby weiter kämpfen und an der politischen Karriere weiter arbeiten. Denn alles andere würde mich auf Dauer wohl nicht wirklich zufrieden stimmen. Denn die Alternative wäre das Management oder eine Bankkarriere. Mit der ersten wird es im Saarland und Umgebung schwierig werden (wohl auch weil ich nur Nebenfach BWL studiere und den Schwerpunkt Strategisches Tourismusmanagement). Bei der zweiten sieht es im Saarland und Umgebung schon ein wenig besser aus. Gleichwohl auch hier die Schwerpunktwahl und der Abschluss von großer Bedeutung sein wird. VWL als Nebenfach - keine gute Ausgangsposition. Da gibt es ganz andere, die eine Bankkarriere starten. Vorallem aber, weil ich den Schwerpunkt in VWL im Bereich Arbeit, Personal und Organisation belegt habe und nicht Geld, Kredit und Finanzierung oder ähnliches. Ein ideales Ausbildungsprofil für die Arbeitsagentur ist APO ja schon. - Nein, nicht um dort stempeln ALG II zu empfangen, sondern um dort einen von 3,2 Millionen Arbeitssuchenden zu betreuen. Ideal auch für das Arbeits- und Sozialministerium auf Bundesebene. Hier bin ich dann auch wieder am Anfang meines Dilemmas, der Standortfrage. Mit viel Glück würde man in Bonn arbeiten können, da dieses Ministerium dank des zähen Ringens von Bonn und die Entscheidung mit Rationalität nichts zu tun hat, nicht ganz nach Berlin gezogen ist. Ihr seht es wird nicht einfach. Guter Rat ist eben teuer. Harren wir den Dingen die da noch kommen werden…
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